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Heutige Veranstaltungen 25.01.2018

25.01.2018 (Donnerstag)

Hafen der Stadt

13.01.2018 - 23.02.2018

Willkommen im Hafen der Stadt!

Die Eisenbahnstraße ist von vielfältigen Zuschreibungen geprägt. Die vermeintlich 'schlimmste Straße Deutschlands' ist verrufen als Drogenumschlagplatz und kleinkriminelles Milieu, als Ort wüster Schlägereien und regelmäßiger Razzien. Zugleich ist das Viertel jedoch auch Ankunftsort für Menschen unterschiedlichster Herkunft: für Zuwanderer aus fernen Ländern, Studierende aus dem Umland und Kreative aus der ganzen Republik. Das Viertel ist für sie eine Ankunftsstadt, ein Ort, um etwas neues aufzubauen, um zu bleiben oder irgendwann wieder aufzubrechen.
Dieser vielfältige Charakter zwischen Verheißung und Verruf macht die Eisenbahnstraße zu einem besonderen Ort, einem sinnbildlichen Hafen der Stadt. Woher kommt das besondere Image des Quartiers? Mit welchen Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen kommen seine Menschen hier an? Und wie wird der Wandel des Viertels erlebt? Wir wollen gängige Klischees hinterfragen und genauer auf die Geschichte und die Gegenwart dieses Quartiers schauen.


Ausstellung: Der Leipziger Osten zwischen Verheißung und Verruf

Ankunft und Flucht, Kriminalität und Vergnügen, Armut und Milieu, Freiraum und Brache – der Ruf 'der Eisenbahnstraße' verfolgt das Quartier seit seinen Anfängen. Historische Umbrüche und öffentliche Skandalisierung, persönliche Ankunftsgeschichten und Szenen eines Viertels im Wandel. Eine Bestandsaufnahme auf 100 Quadrametern.

Vernissage: 18. Januar 2018, 19 Uhr

Finissage: 23. Februar 2018, 19 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:
 
Donnerstag - Freitag: 17 – 20 Uhr*
Samstag: 14-18 Uhr*
Sonntag: 11-17 Uhr

*außer 26.1., 27.1.

Hafen der Stadt: Bernhard Wutka - Filmische Dokumentationen des Leipziger Ostens

13.01.2018 - 23.02.2018

Ankunft – Aneignung - Veränderung

Filmische Perspektiven auf das Ankunftsviertel Eisenbahnstraße im Rahmen der Ausstellung 'Der Leipziger Osten zwischen Verheißung und Verruf'

 

Mit 'Die Liebe zum Schrott und andere Leidenschaften' hat der Filmemacher Bernhard Wutka im Jahr 2002 eine mittlerweile legendäre Dokumentation über den Leipziger Osten vorgelegt. Mit einem Abstand von 15 Jahren war er wieder im Viertel unterwegs, traf alte und neue Bekannte, dokumentierte Geschichten des Ankommens und besuchte Orte der Aneignung. Entstanden ist eine Sammlung von vielfältigen Bildern, Eindrücken und Lebensgeschichten eines Viertels im Umbruch.

 

Hafen der Stadt: Ankunft im Alltag. Praxis gestalten in Bildung, Wirtschaft und Kultur

17:00 - 20:00

Ankommen gestaltet sich im Alltag: in Kindergärten und Schulen, mit dem eigenen Laden oder der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kulturen. Wie kann Ankunftskultur vor Ort gelebt werden? Wir wollen in drei Workshops mögliche Strategien für Ankunftsviertel diskutieren:

 

Ankunft im Alltag: Kultur

 

Mit Timo Köster (PODEWIL-Kulturprojekte Berlin, ehem. Geschäftsführer der Zukunftsakademie NRW (ZAK), Ariane Jedlitschka, Helden wider Willen, Hanna Saur, Stadt Leipzig

 

Ankunft im Alltag: Bildung

N.N., Campus Rütli-Schule

N.N., Sächsische Bildungsagentur / Schulverwaltung Leipzig

Nancy Kallenbach, Schulleiterin August-Bebel-Grundschule

Gjulner Sejdi, RomaRespekt

 

 

Ankunft im Alltag: Wirtschaft

Walid Shakor, EGZ Leipzig - Schulungs und Beratungsgesellschaft mbH

Johanna Hofmann, Arbeitsladen plus Leipzig

Erkan Yakut, Restaurant/Bäckerei Brothers